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11.05.2018
 
Glasfaser - SVO-Leben

Arbeiten, streamen, einkaufen – die Zukunft beginnt Zuhause

Übertragungsleistungen von 30 bis 50 Mbit pro Sekunde sind aus heutiger Sicht ausreichend. In wenigen Jahren werden private Haushalte jedoch ein Vielfaches benötigen. Alte Kupferleitungen haben deshalb ausgedient, ein moderner Glasfaseranschluss ist eine zukunftsfähige Lösung.

Nicht alle Telekommunikationsunternehmen setzten bisher ausschließlich auf Glasfaserleitungen. Manche favorisierten aus Kostengründen das sogenannte Vektoring, bei dem die Glasfaser am Verteilerkasten endet, die Leitung in das Gebäude jedoch aus Kupfer besteht. Die neue Bundesregierung hat dem Vektoring jetzt jedoch eine Absage erteilt und will künftig nur noch reine Glasfaserprojekte fördern. Aus gutem Grund, findet SVO Technik-Experte Thomas Beier: „Der große Vorteil der Glasfaser ist die grenzenlose Breitbandigkeit und die uneingeschränkte Verfügbarkeit verschiedenster Dienste. Bei Kupferleitungen sind Dienste nur begrenzt abrufbar. Spätestens beim Thema Industrie 4.0 stößt Kupfer an seine Grenzen.“ Dazu komme, so Beier, dass sich die Isolierungen der Kupferleitungen nach einiger Zeit auflösen.

Licht statt Strom für mehr Sicherheit und Lebensqualität

Während beim Vektoring Daten mit Hilfe von Strom und Schall übertragen werden, kommt bei der Glasfasertechnologie Licht zum Einsatz. Die Lichtimpulse werden lasergesteuert durch einen sehr dünnen Glasdraht geschossen. Durch einen sogenannten Wellenlängenmultiplex wird das Licht befähigt, Daten in unbegrenzter Bandbreite zu transportieren. „Mit einem Glasfaseranschluss erschließen sich grenzenlose Möglichkeiten“, so Beier. „Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause, streamen Filme im Netz und kaufen online ein. Schnelles Internet kann das Leben einfacher machen.“ Aber nicht nur junge Leute profitieren von leistungsfähigen Datenleitungen, sondern auch Senioren, die über entsprechende Applikationen Hilfeleistungen anfordern, beispielsweise von Pflegediensten. Zudem sind Smart Home Anwendungen für ein sicheres Zuhause ein großes Thema. Über das Internet können Hausbesitzer von unterwegs ihre Jalousien hoch- und runterfahren oder das Licht an- und ausschalten – zu ganz unterschiedlichen Zeiten. Das schreckt Einbrecher ab. Last but not least: Ohne Internetanschluss verlieren Immobilien immer mehr an Wert. Beier hat schon erlebt, „dass sich Häuser in Gebieten ohne Netz nicht mehr verkaufen lassen.“

Großer Bedarf an schnellem Internet

Für die SVO hat der Netzausbau deshalb Priorität. Thomas Beier: „Wir versuchen, Glasfaser in so viele Haushalte wie möglich zu bringen. Den Ausbau finanzieren wir  – soweit wirtschaftlich vertretbar – selbst. Unser Ziel ist es, den Anforderungen der Nutzer des Jahres 2025 gerecht zu werden.“ Deshalb bietet die SVO ihren Kunden schon heute unterschiedlichste Internet-Produkte an, auch in Kombination mit einem Fibre-to-the-home (FTTH) Glasfaseranschluss. Da der Landkreis jedoch noch nicht flächendeckend mit Internet versorgt ist, gilt es im Vorfeld, die Verfügbarkeit zu prüfen. Ein Problem, das Informationsmanagerin Petra Seeber nur zu gut kennt: „Es gibt einige weiße Flecken in unserem Einzugsgebiet. Aber es tut sich gerade einiges und wir sind immer bemüht, Lösungen zu finden.“ So gebe es etwa spezielle Angebote für Neubaugebiete.


Neue Prozesse für das neue Geschäftsfeld

Damit das neue Geschäftsfeld Telekommunikation genauso professionell betrieben werden kann wie die etablierten Bereiche Gas, Wasser und Strom, setzt die SVO auf die in der Wirtschaft bekannte Canvas-Methode. Dabei gilt es, strategisch wichtige Ressourcen und Kernkompetenzen zu identifizieren und neue Prozesse zu implementieren. „Wir wollen mehr Aufmerksamkeit für dieses sehr schnelllebige Geschäftsfeld wecken, zumal wir wissen, wie groß das Interesse unserer Kunden ist.“ Die Schulung der Mitarbeiter sei dabei von entscheidender Bedeutung. „In jedem Fachbereich wird es in Zukunft mindestens einen Kollegen geben, der sich mit allen Facetten des Internetangebots auskennt. Im Idealfall bekommen unsere Kunden einen Ansprechpartner für alle ihre Belange, für Gas, Wasser, Strom, Internet und TV. Der Servicegedanke steht klar im Vordergrund.“