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#SVOleben | Geschichten aus unserer Region
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06.11.2019
 
Glasfaserausbau Suroide Bauer Cohrs SVO-leben

Glasfaser für Suroide!

Fernab der Großstadt, mitten in der Lüneburger Heide lebt Jens Cohrs in Suroide und betreibt dort einen landwirtschaftlichen Betrieb. Was ihn und das Dorf so besonders macht? Der 42-Jährige hat seinen Hof mit Vieh- und Landwirtschaft voll automatisiert und setzt dabei auf die Glasfasertechnologie der SVO.
„Für mich bedeutet die Glasfaser ein Plus an Digitalisierung in meinem Betrieb. Längst sind das Buchhaltungs- und Lagerwirtschaftssystem voll automatisiert und über eine App jederzeit auf dem Handy und am heimischen Computer abrufbar“, sagt Jens Cohrs.

Digitale Landwirtschaft

Neben der Dokumentation der Zahlen setzt der Landwirt auch bei seinen Kühen auf die vorteilhafte digitale Technologie. Ein sogenannter Moocall-Abkalb-Sensor, den der Suroider einige Tage vor der Kalbung am Schwanz der Kuh anbringt, informiert ihn etwa zwei Stunden vor der Kalbung via Moocall-App auf sein Handy und am PC. Somit ist er stets gut informiert, wann ein Kalb zur Welt kommen wird. Auch für die Tiere bringt der Sensor Vorteile, denn dadurch leitet sich die Geburt ungestört ein und es können Fehlgeburten vermieden werden. Für die Tiere kann die ständige Anwesenheit eines Menschen nämlich Stress bedeuten. 

Schnell und sicher

Doch nicht nur für die Landwirtschaft seien schnelle und leistungsstarke Internetverbindungen wichtig, auch für die Anbieter von Urlaubsunterkünften und Vermietern von Wohnungen habe die Glasfasertechnik eine Bedeutung. Immer mehr Urlauber und Mieter fragen nach dem technischen Stand der Datenübertragung vor Ort. Dabei wäre es in der Vergangenheit schon vorgekommen, dass Mieter abgesprungen seien, da sie in anderen Orten eine deutlich bessere Internetverbindung bekommen hätten. Doch das gehört inzwischen der Vergangenheit an, denn in 2019 hat der regionale Telekommunikationsanbieter SVO damit begonnen in der Gemeinde Wietzendorf und den dazugehörigen Orten Suroide und Meinholz ein Glasfasernetz zu bauen.


„Wir waren verblüfft, wie hoch das Interesse in Suroide und Meinholz an der Glasfasertechnik war und wie geschlossen die Bewohner beim Ausbau dahinterstanden“, erinnert sich SVO-Geschäftsführer Wolfgang Fragge. Das Meinholz und Suriode ebenfalls an das Glasfasernetz angeschlossen werden konnten, war nicht selbstverständlich. Beide Ortschaften sind nur dünn besiedelt, sodass ein Ausbau zunächst nicht wirtschaftlich erschien.

Dabei sein ist alles

Doch auf Bestreben der Dorfbewohner und der SVO wurde eine Win-Win-Lösung gefunden, die für alle vertretbar ist. Man einigte sich darauf, dass die SVO für die Glasfaserkabel im öffentlichen Raum sorgt und die Hauseigentümer die Lehrrohre zu ihren Häusern selbst verlegen. Damit auch alles fachmännisch ausgeführt wurde, gab es eine Veranstaltung vom Tiefbauer, der den Bewohnern alles genau gezeigt hat.
„Für jemanden der sich handwerklich auskennt, war die Verlegung des Lehrrohrs überhaupt kein Problem. Außerdem unterstützen wir uns im Dorf gegenseitig, da hilft jeder gern dem anderen. Bei uns wird die Dorfgemeinschaft richtig gelebt“, betont Jens Cohrs.


>>> Tipp: In unserem Video erklärt Bauer Cohrs was der Anschluss an die Zukunft für ihn und seinen Hof bedeuet. Film ab:

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