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#SVOleben | Geschichten aus unserer Region
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15.07.2018
 
Jugend-forscht - SVO-Leben

Junge Forscher in der Wüste

Vor ein paar Wochen kamen unsere drei Jugend forscht-Helden aus den USA zurück! Sechs Tage verbrachten Sarah Schnöge, Fabian Obermair und Christoph Schütze als Mitglieder des Team Germany in Phoenix, Arizona. Dort, mitten in der Wüste, trafen sich mehr als 1800 Teilnehmer aus aller Welt, um ihre Forschungsprojekte vorzustellen.

Natürlich gab es auch ein tolles Rahmenprogramm. Aber warum lassen wir unsere Jung-Forscher nicht einfach selbst sprechen?

Endlich ging’s los
Sechs Tage Abenteuer lagen vor uns. Wir, die deutsche Delegation, bestehend aus 14 SchülerInnen verschiedener Bundesländer, starteten im Mai zum Flug über den großen Teich. Das „Team Germany“ traf sich in London, um nach Phönix/Arizona zu fliegen. Dort angekommen wurden wir von der Wüstenhitze fast erschlagen. Das „Renaissance Hotel“ mit Pool und Blick aus dem 15. Stock über Phönix, war bereits  von Jugendlichen aus der ganzen Welt belagert. Überwältigend...

Tag 1, 2 und 3: Vorbereitungen und Freizeitaktivitäten
Wir, das „Team Germany“, gestalteten gemeinsam das Vorstellungsposter, „Country Shout Out Poster“ und knüpften viele neue Kontakte, genossen die Student-Pin-Exchange, bei der alle Teilnehmer aus der ganzen Welt in einem Raum zusammenkamen und Anstecknadeln miteinander tauschten. Wir übten unsere Vorträge nochmal und entdeckten in brütender Hitze die Wüste Arizonas. Abends ließen wir es uns am üppigen Buffet gut schmecken und das Country Shout Out, bei dem jede Nation innerhalb weniger Sekunden mit ihrem Plakat die Bühne stürmte und die anderen Teilnehmer mit einem kurzen Videoclip begrüßte, wurde gefeiert.
Wir hörten Vorträge von Unis mit ihren vielfältigen Bildungs- und Karrieremöglichkeiten in Amerika und shoppten im „Scottsdale Fashion Square“, dem größten Einkaufszentrum Arizonas! Auch zu einem Baseballspiel (Phoenix Diamondbacks vs Pittsburgh Pirates) waren wir eingeladen und konnten absolut nicht nachvollziehen, was die Amerikaner an diesem Sport so begeistert. Naja – wir hatten viel Spaß und wieder gutes Essen!

Am Tag 4 wurde es ernst
Der Dresscode war Anzug und Krawatte bzw. Kleid oder Bluse. Alle versuchten gleichzeitig in die Ausstellungshalle zu kommen, alle waren aufgeregt. Doch die Jury war sehr freundlich und ließ sich durch wiederholte sprachliche Fauxpas nicht stören. Man durfte im Amiland bei der Präsentation ruhig auf eine gesunde amerikanische Selbstdarstellung achten und seine Eigenleistungen und Errungenschaften in den Vordergrund stellen. Zur Entspannung am Abend gab es „High Energy Dancing“, eine Art Disco oder Chillen am Hotelpool auf der Terrasse des Hotels.    

Tag 5 und 6: Amerikanische Kultur und die Preisverleihungen
Tag 5 war Public day und das Publikum strömte in die Halle. Aus ganz Amerika kamen viele Eltern extra angeflogen, um ihre Kinder auf dem Wettbewerb zu besuchen. Eine tolle Möglichkeit mehr über die amerikanische Kultur zu erfahren. Das typisch amerikanische Essen, Burger, gönnten wir uns auch und waren überrascht, in welch kleinen Dimensionen man so viel Kalorien unterbringen kann (2000 kcal pro Burger). Die Sonderpreisverleihung und die eigentliche Preisverleihung am letzten Tag war sehr feierlich. Unser deutsches Team gewann insgesamt elf Preise, darunter auch zwei erste Preise, dem „Best of Category Award“. Zur Feier anschließend am Pool wurde es dort für einige (zu) spät – es war tatsächlich möglich, zu Rammstein einzuschlafen....
Zum Abflug tauschten wir den Anzug gegen Jogginghose und traten den Rückflug an. In London sagten wir allen Tschüss und jedes Team steuerte seinen Heimatflughafen an. Schön war’s!

Sarah Schnöge, Fabian Obermair, Christoph Schütze


>>> Hier finden Sie unseren Artikel zum Projekt „Die intelligente Pflanze – Elektrophysiologie der Venusfliegenfalle“ der jungen Forscher.


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