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20.08.2020
 
Wasser sparen Wassertropfen Erde

 

Serie: Lasst uns aktiv was tun

Teil 3: Wasser sparen

Ist Ihnen auch aufgefallen, dass zwar sehr viel über Umweltschutz gesprochen wird, es aber bei der Umsetzung hapert? Mit unserer Serie wollen wir zu einem effektiven Umweltschutz beitragen. Denn jeder noch so kleinste Beitrag lohnt sich. Lassen Sie uns einfach alle kleine Schritte in die richtige Richtung gehen. Am besten sofort!

Sommer, Sonne, Hitze

Ganz schön heiß dieser Sommer, oder? Da war es eigentlich auch kein Wunder, dass die Menschen in besonders trockenen Gegenden in Deutschland aufgerufen wurden, weniger Trinkwasser zu verbrauchen. Vernünftig mit Wasser umzugehen, ist immer eine gute Idee, auch im Frühling oder sonst im Jahr.

Wissen Sie, was hinter dem sogenannten virtuellen Wasser steckt?

Wasser wird zur Herstellung von fast allen Produkten und Lebensmitteln, die wir täglich benutzen und essen, benötigt. Dieses Wasser, das bei der Produktion von Waren verbraucht oder verschmutzt wird, nennt man virtuelles Wasser. Wussten Sie, dass jeder von uns jeden Tag unglaubliche 4.000 Liter virtuelles Wasser verbraucht?

Aber, das ist das Gute: Wir alle können diese Menge durch ein paar Verhaltensänderungen deutlich minimieren. Los geht's!

Was wir sofort tun können: Vier schnelle Tipps

1. Regionale Waren kaufen

Auf dem Wochenmarkt einzukaufen, ist ein Erlebnis. Die meisten Produkte, die dort angeboten werden, sind frisch und kommen aus der Nachbarschaft, man weiß also, woher die Ware stammt. Und in Plastik ist auch kaum etwas eingewickelt. Wer viel regionale und saisonale Lebensmittel kauft, senkt seinen Wasserfußabdruck. Denn Ware aus der Region hat oft einen sehr viel geringeren Wasserverbrauch als Importware aus dem Ausland.

2. Weniger Fleisch essen

Tierische Lebensmittel sind Spitzenreiter beim Verbrauch von virtuellem Wasser. Wer viele pflanzliche Lebensmittel in den Speiseplan einbaut und Fleisch nur in Maßen genießt - der senkt den Wasserabdruck deutlich. Da die Produktion von Fleisch auch einiges an Treibhausgasen verursacht, ist eine vegetarische Ernährung zudem noch gut fürs Klima.

3. Weniger Kleidung konsumieren

Da der Anbau von Baumwolle extrem wasserintensiv ist, ist der Wasserverbrauch in der Bekleidungsindustrie sehr hoch. So kostet es allein 2.700 Liter Wasser, ein T-Shirt zu produzieren. Eine Jeans schlägt sogar mit 11.000 Liter zu Buche. Wer seine Kleidung lange trägt und das eine oder andere Stück im Second-Hand-Laden ersteht, schützt so wertvolle Wasserressourcen.

4. Leitungswasser trinken

In einem Computer stecken 20.000 Liter virtuelles Wasser, in einem Smartphone 910 Liter. Also: Wir sollten darüber nachdenken, ob wir jedes Jahr das neueste Handy-Modell benötigen oder einfach unser altes etwas länger behalten - vor allem, wenn es nicht defekt ist. Das spart kräftig Wasser.

Und: Defekte Geräte bitte nicht wegwerfen, sondern beim Händler zurückgeben. So lassen sich Rohstoffe wiederverwenden, ohne dass dafür zusätzliches Wasser verbraucht wird. Denn um Rohstoffe zu gewinnen, sind große Mengen Wasser nötig.



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